THOMAS KRENN AG

Rechenzentren

DIE AUFGABE

Bei Thomas Krenn lautet die Devise: Energie senken und zurückgewinnen. So haben wir bereits bei der Erweiterung des Firmengebäudes 2012 und der Planung des Serverraums das Energiesparkompaktgerät IT-Case miteinbezogen. Mit Hilfe eines festgelegten Temperaturwerts wird der Serverraum zu jeder Zeit ausreichend mit gekühlter Zuluft versorgt und auf die eingestellte Temperatur gebracht. Die dabei entstehende Abwärme kann im Winter als Wärmequelle für die Hallen genutzt werden.

Bei der Planung, Errichtung und dem Betrieb eines Rechenzentrums fällt dem Bereich
der Kühlung eine besondere Bedeutung zu. Denn die Kühlung macht einen deutlichen
Anteil der Energiekosten aus. Allerdings hat sich der Kühlbedarf der zu kühlenden
Rechenzentren immens erhöht. Immer mehr Server erfordern mehr Platz und größere
Rechenzentren. Und die wollen ökonomisch gekühlt werden. Die Klimatisierung rückt
so in den Fokus der Einsparpotentiale.

DIE LÖSUNG

GREEN IT

Bei der Klimatisierung von Rechenzentren kann insbesondere in
kalten und gemäßigten Klimazonen die freie Kühlung Verwendung
finden. Entsprechende Klimaanlagen werden seit mehr als 30 Jahren
mit freier Kühlung gebaut.

Umluftkühlung ist seit jeher das Konzept für Rechenzentren. Jedoch
können so höchste Ansprüche für Energieeffizienz nicht realisiert
werden. Selbst der ergänzende Einsatz von direkter freier Kühlung
stellt nur einen Teilschritt dar.
• Energieeinsparung durch Erhöhung der Raumtemperatur haben unliebsame
Kompromisse in Leistungsfähigkeit Ihrer IT-Technik zur Folge.
• Raumfeuchte: auch hier gilt, Energieeinsparungen durch Aufweichung
bisheriger, bewährter Vorgaben gehen in der Regel zu Lasten der
IT-Betriebssicherheit
• Zusätzliche externe Komponenten, wie zum Beispiel Verflüssiger der
Kälteanlage in Außenaufstellung stellen Schnittstellen und Störfelder dar.

DAS ERGEBNIS

Doppelte freie Kühlung.

Erstmalig wird sowohl die indirekte als auch die
direkte freie Kühlung eingesetzt. Die Kombination spart durch den verstärkten
und optimierten Einsatz der kostenneutralen Ressource „Außenluft“ enorm an
Kühl- und Befeuchtungsleistung. Und das an 96% aller Einsatztage im Jahr.

Intelligente Einteilung in Nutzungs- und Wirkungszonen.

IT-CASE wird nach
der Häufigkeit der Betriebszustände – bestimmt durch die lokalen Außenluftzustände
– hinsichtlich der Auswahl und Dimensionierung der Komponenten individuell nach
den Bedürfnissen des Kunden optimiert. Dadurch wird die maximale Effizienz der
Anlage voll ausgeschöpft.

Teilstrombildung.

Diese stellt eine weitere bahnbrechende Innovation dar. Der
Luftstrom wird intelligent geregelt in verschiedene Teilströme aufgesplittet. Die
Teilnutzung und das Umgehen von zeitweise nicht benötigten Bauteilen reduziert
somit den Luftwiderstand. Daraus wiederum resultiert eine enorme Verringerung
der benötigten elektrischen Antriebsleistung der Ventilatoren.